Emden Außenhafen

Einschreibezettel mit Zusätzen wecken ein besonderes Interesse bei Sammlern, hier Außenhafen.

Emden Außenhafen beschreibt einen Hafenbahnhof in Emden, der Reisenden ein bequemes Umsteigen zur Fähre nach Borkum ermöglicht. Borkum ist die westlichste ostfriesische Insel in der Nordsee in Deutschland.

Binnenhafen und Außenhafen in Emden

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Der Hafenbahnhof ist über eine kurze Strecke mit dem Hauptbahnhof Emden verbunden.

R-Brief (23) Emden Außenhafen innerstädtisch. Beleg vom 1.4.1955. Der Poststempel ist vom Postamt Emden 2, nicht von der Poststelle Emden Außenhafen. Vermutlich ist dieser Beleg ein Ersttagsbrief vom 31.3.1955, der am darauffolgenden Tag vom übergeordneten Postamt abgefertigt wurde.

R-Zettel vom obigen Beleg

R-Zettel mit Amtskennzeichen (AKZ) Emden Außenhafen 9 V. AKZ wurden zwischen 1956 und 1964 verwendet.

R-Zettel mit der Postleitzahl 297 Emden 29, bisher ist kein R-Zettel mit der vierstelligen Zahl 2970 bekannt.

Ein Postamt Emden Außenhafen wird im Ortsbuch für das Deutsche Reich 1930 aufgeführt. Im Ortsverzeichnis I von 1952 gibt es die zusätzlichen Hinweise auf Postamt mit Schiffsverbindung und dem Leitpostamt Emden 2. In den Ortsverzeichnissen 1958 und 1959 wird das Außenhafen Postamt als Zweigpostamt des Amtes (ZdA) Emden 1 geführt. 1970 und 1972 wird die Post am Außenhafen mit dreistelliger Postleitzahl 297 Emden 29 gelistet.

Die Ortsverzeichnisse der Deutschen Bundespost beschreiben in unterschiedlichen Jahren die Adresse der Poststelle 1 in 2970 Emden 29 mit unterschiedlichen Straßenanschriften:

1974 bis 1984: Am Borkumanleger

1988: Am Außenhafen

1991: Am Außenhafen, Bahnhofsgebäude

Wann wurde das Postamt Emden Außenhafen eröffnet und wann geschlossen?

Die Frage ist heute trotz viele Versuche nur schwer zu klären. Fragen vor Ort in Emden brachten kein befriedigendes Ergebnis. Wissen Sie mehr?

Sicher ist, dass nach dem Neubau des Fährhauses in 2001 für die moderne Reiseabwicklung, das bisherige Postamt im alten Abfertigungsgebäude bereits nicht mehr existierte.

Hinter den gr0ßen Scheiben waren früher die Abfertigung, Gastronomie und Post untergebracht. Nur ein Zufall auf dem Foto ist das geparkte Postfahrzeug.

Am alten Abfertigungsgebäude hängt ein „historisches“ Hinweisschild.

1902 wurde der erweiterte Hafen mit Borkum Abfertigung eingeweiht (Postkarte Stadtarchiv Emden).

Eine Luftbildaufnahme vom Außenhafen in Emden. Auf der linken Seite vor der Schleuse die Abfertigung für Reisende nach Borkum und der vermutete Standort der Post.

Eine undatierte, alte Darstellung des Hafengebietes. Die elektrische Kleinbahn führt zum Außenhafen, zum Empfangsgebäude und zur Anlegebrücke. Auf der gegenüberliegenden Hafenbeckenseite ist die Neue Quarantäne Anstalt angesiedelt. Der neue Handelshafen ist noch im Bau. Der Stadtteil Transvaal ist noch nicht in Sicht.

Eine Vergrößerung aus obiger Karte.

Das Postamt Emden 29 mit fünfstelliger Postleitzahl 26723 lag nicht mehr am Außenhafen, sondern im benachbarten Emder Stadtteil Transvaal.

Quellen:

  • Das Ortsbuch für das Deutsche Reich herausgegeben in Verbindung mit der Deutschen Reichsbahn und der Deutschen Reichspost, 7. Auflage 1930, Berlin
  • Ortsverzeichnis Post, Verzeichnis der Orte im Bereich der deutschen Postverwaltungen in den Jahren 1952, 1958, 1959, 1970, 1972, 1974, 1978, 1980, 1982, 1984, 1988, 1991
  • City-Tipp, Das Magazin Ostfriesland, Ausgabe Juni 2019
  • Fotos vom Autor August 2019

Vielen Dank an die netten Menschen in der Tourist Information im Hauptbahnhof Emden, an das Stadtarchiv der Stadt Emden, an das Ostfriesische Landesmuseum Emden und an alle anderen Personen, die ich bei der Recherche persönlich und telefonisch befragen konnte.

Wintermoor Krankenhaus

Mit Interesse verfolge ich Namenszusätze auf Einschreibzetteln. Sie geben Hinweise auf Besonderheiten oder auf verlorene Orte, sogenannte lost places.

Am 8. Februar 1943 wurde das Gesundungshaus Wintermoor in der heutige Gemeinde Schneverdingen, Heidekreis (früher Landkreis Soltau-Fallingbostel) eröffnet. In der Spitze mit über 800 Betten, war die Einrichtung ein Ausweichkrankenhaus aus Hamburg. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde in dem heutigen Naturschutzgebiet ein Bereich für Tuberkulose Patienten eingerichtet. Später gab es einen Kindergarten, ein Hallenbad und ein Postamt.

Zum Jahresende 1997 wurde der Krankenhausbetrieb eingestellt und die ausreichenden Kapazitäten in Hamburg genutzt.

(20a) Wintermoor-Krankenhaus über Soltau (Han)

Blanko R-Zettel, Typ Wegener, mit Stempel 20a Wintermoor-Krankenhaus über Soltau (Han)

Amtskennzeichen, AKZ, 12 M Wintermoor-Krankenhaus über Soltau (Han)

R-Brief von 3041 Wintermoor-Krankenhaus nach Hamburg, 6.11.69

R-Zettel von obigen Beleg mit vierstelliger Postleitzahl 3041 Wintermoor-Krankenhaus

Andere postalische Beobachtungen:

1947 kam ein dreizeiliger Landpoststempel „20 Wintermoor Krankenhaus über Soltau (Han)“ zum Einsatz.

Ein Poststempel von 1972 mit vierstelliger Postleitzahl „3041 Wintermoor, Krankenhaus“ wird bei einer Auktion angeboten.

Ein Blick in die Ortsverzeichnisse und Postleitzahlenbücher zeigt die Veränderungen dieser Poststelle aus Sicht der Post an. Und dadurch auch erkennbar, wann der Zusatz Krankenhaus von R-Zettel und Stempel verschwunden ist:

  • 20a Wintermoor-Krankenhaus/über Soltau (Han), Poststelle I, 1952 (*1, siehe Quellenangabe am Ende des Artikels)
  • 20a Wintermoor-Krankenhaus/über Soltau (Han), Zweigpostamt des Amtes Soltau, 1956 (*2)
  • 3041 Wintermoor-Krankenhaus/über Soltau (*3)
  • 3041 Wintermoor, Krankenhaus ü. Soltau, Poststelle I, OPD Hannover, AFeB5 = Amtliches Fernsprechbuch 5, 1965 bis 1975  (*4)
  • 3041 Wintermoor, Krankenhaus, Poststelle I, OPD Hannover/Braunschweig, zuständiges Postamt mit Verwaltungsdienst 3040 Soltau, AFeB43 = Amtliches Fernsprechbuch 43,  1976 und 1978 (*5)
  • Wintermoor, Krankenhaus = 3043 Schneverdingen, 1980 bis 1987 (*6)
  • Wintermoor, Krankenhaus = W-3043 Schneverdingen, 1991, (*7)
  • Wintermoor, Krankenhaus = 29640 Schneverdingen, 1993, (*8)

Auf einer Postverkehrskarte von 1954 ist Wintermoor-Krankenhaus nördlich von Schneverdingen eingezeichnet. Die eingezeichnete dicke Linie zeigt den nördlichen Zipfel des Postleitgebietes 20 a

Auf dem heutigen Gelände hat sich ein Waldpädagogikzentrum niedergelassen. Einige Gebäude aus der früheren Nutzung sind auf dem Gelände zu erkennen.

Eine letzte erhaltene Baracke des Wintermoores Krankenhaus

Offene Liegehalle für Tuberkulose Patienten, Betten sind gut zu erkennen, Ausschnitt aus einer Postkarte

offene Liegehalle, heutige Nutzung als Lager

Offene Frage:

  • Welche anderen Einrichtungen mit Krankenhaus oder ähnlichen Bezeichnungen sind auf R-Zetteln dokumentiert?

Quellen:

  • https://archiv-wintermoor.de
  • *1 = Ortsverzeichnis I, Verzeichnis der Postämter und Poststellen im Bereich der deutschen Postverwaltung, Posttechnisches Zentralamt, 1952
  • *2 = Ortsverzeichnis I, Verzeichnis der Orte mit Postanstalt im Bereich der deutschen Postverwaltungen, Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen, Posttechnisches Zentralamt, 1956 und 1959
  • *3 = Postleitzahlen, Herausgegeben und bearbeitet vom Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen, 1961, 1966 und 1971
  • *4 = Ortsverzeichnis I, Verzeichnis der Orte mit Postanstalt im Bereich der deutschen Postverwaltungen, einschließlich der Gemeinden ohne Postanstalt im Verwaltungsbereich der Deutschen Bundespost, Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen, Posttechnisches Zentralamt, 1965, 1968, 1970, 1972, 1974 und 1975
  • *5 = Ortsverzeichnis I, (OV I) Verzeichnis der Orte mit Postanstalt und der Gemeinden ohne Postanstalt im Bereich der deutschen Postverwaltung, Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen, 5300 Bonn 1, Posttechnisches Zentralamt, 6100 Darmstadt 1, 1976 und 1978
  • *6 = Ortsverzeichnis Post, Verzeichnis der Orte im Bereich der deutschen Postverwaltung, Deutsche Bundespost 1980, 1982, 1983 und 1987
  • *7 = Ortsverzeichnis Post (OV Post), Herausgeber Deutsche Bundespost Postdienst, Generaldirektion, W-5300 Bonn 1, 1991
  • *8 = Das Postleitzahlenbuch, Postdienst, Deutsche Bundespost, 1993
  • aktuelle Fotos vom Autor, Oktober 2018

Amtskennzeichen (AKZ)

Rautenausgabe mit Amtskennzeichen für die Bundesrepublik Deutschland

Amtskennzahlen für Pakete

Für den Paketdienst wurde 1956 ein neues System entwickelt. Dabei erhielt jedes selbständige Postamt zusammen mit seinen Zweigpostämtern und Poststellen eine Amtskennzahl.

Das System dieser Amtskennzeichen war eine Art Verschlüsselung. Die ersten Zahlen von 1 bis 20 wurden, nach dem Paketaufkommen gestaffelt, den Oberpostdirektionen zugeteilt. Die darunter stehenden Buchstaben von A–Z (ohne I, O, Q wegen der Möglichkeit der Verwechslung mit Ziffern) erhielten die Postämter nach gleichen Gesichtspunkten zugeteilt. War das Alphabet erschöpft, wurde eine dreiteilige Kombination vorgesehen: Ziffern – Buchstaben – Ziffern.

Amtskennzahlen für Einschreibezettel

Mit Amtsblattverfügung 274/1956 galten die Amtskennzahlen am 30. Juli 1956 auch für die Rautenausgabe der Einschreibezettel.

Amtsblatt des Bundesministers für das Post- und Fernmeldewesen Nr. 56 Jahrgang 1956

Die Amtskennzeichen der Zweigpostämter, Poststellen I und II im Bundesgebiet und in Berlin (West) stimmten mit den Amtskennzeichen der Abrechnungs- oder Leitpostämter überein. Nach der Postreform 1959 galt dies für Postämter und Poststellen. Insgesamt wurden 22 Grundnummern vergeben. Die Nummern 21 für die Landespostdirektion Berlin und 22 für die OPD Saarbrücken wurden unabhängig von dem Zuteilungskriterium des Paketaufkommens vergeben.

Einen klassischen Erstverwendungstag für die neuen R-Zettel („Formblätter zum Nummernzettel für Einschreibsendung“) hat es nicht gegeben. Aus der Verfügung zitiert: „Ämter und Amtsstellen, deren Bestände an Nummernzetteln der bisherigen Ausführung nicht bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen ausreichen, können Nummernzettel neuer Art auch bereits vor dem 30. Juli 1956 verwenden“.

Das System wurde am 1. April 1964 von der bis 1993 gültigen Form der ein- bis vierstelligen Postleitzahlen abgelöst. Die alten R-Zettel durften bis zum 31. Mai 1964 weiterverwendet werden. Von kleineren Poststellen wurde das Datum jedoch nicht eingehalten, so dass spätere Verwendungen bekannt sind.

Haben Sie in Ihrer Sammlung AKZ-Belege mit Verwendungsdaten vor dem 30. Juli 1956 oder nach dem 31. Mai 1964?

Verfügung Nr. 274/1956

Eine wesentliche Änderung für die Sendungsart Einschreiben wird in der Verfügung festgehalten:

„Eingeschriebene Briefsendungen – ausgenommen eingeschriebene Eilbrief- und Nachnahmebriefsendungen – werden am Bestimmungort nicht mehr mit dem Tagesstempel bedruckt.“

Das Amtsblatt beschreibt in seinen Anlage 1 zu obiger Verfügung die Abbildung eines Nummernzettels für Einschreibsendungen am Beispiel des AKZ Lünen 10 E 8.

In der Anlage 2 wird nachfolgender R-Zettel dargestellt:

 

Nummernzettel Beispiel für Einschreibsendungen vom Ausland

Für Bahnposten wurde der Zettel ohne Ortsaufdruck hergestellt.

In diesen knapp acht Jahren von 1956 bis 1964 wurden in unterschiedlichen Druckereien im Auftrag von verschiedenen Oberpostdirektionen (OPD) R-Zettel in Auftrag gegeben. Dieses erklärt eine große Anzahl unterschiedlicher Schrifttypen und Schriftgrößen.

Druckereien für die Amtskennzeichen:

  • Bundesdruckerei, Berlin
  • Hannoversche Gummieranstalt August Wegener, Langenholzen bei Alfeld
  • Schlüterscher Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Hannover
  • Druckerei C.C. Bruns, Minden
  • Adolf Sontag, Nieder-Olm über Mainz
  • F. Fronhofer, Regensburg

Alle Druckereien stellten R-Zettel Rollen zu 1000 Stück, senkrecht gezähnt, her.

Der Reiz einer AKZ Sammlung besteht in der Dokumentation der Verwendungsjahre, in der sich eine Vielzahl kleinerer Orte tummeln.

Spezialisten unterscheiden bei AKZ 15 verschiedenen Typen im gesamten Bundesgebiet, die je nach Druckerei und OPD regional zum Einsatz kamen. Wesentliche Merkmale sind Schrifttyp, Schriftgröße oder die Höhe der Numeratoren.

Ein Rollenpaar, blanko

Blanko AKZ mit Stempeln oder handschriftlichen Vermerken überbrückten im Postdienst die Wartezeit auf die fehlenden R-Zettel mit eingedruckter Ortsangabe.

Die regionalen Zuständigkeiten der Oberpostdirektionen deckten sich nicht mit den Grenzen der Bundesländer.

Niedersachsen lag ganz oder in Teilen in den Gebieten folgender Oberpostdirektionen:

  • Hamburg 6
  • Münster 7
  • Bremen 9
  • Hannover 12
  • Braunschweig 16.

Wie sammelt man am besten R-Zettel mit Amtskennzeichen? Diese Frage sollte sich jeder Sammler selbst beantworten. Hilfreich kann eine Eingrenzung des Sammelgebietes auf ein definiertes Gebiet (Bund, DDR, Bundesland, regionales Gebiet, Stadt) sein.

In Niedersachsen hat es nach Recherchen von Herrn Friedrich J. Opaterny (Autor vom Katalog der Einschreibzettel mit Amtskennzeichen der Bundesrepublik), etwa 2.300 verschiedene AKZ gegeben.

Ergänzungen auf den R-Zetteln bereichern jede Sammlung und fordern den Interessierten auf, der möglichen Geschichte dahinter nachzugehen:

Frühere Landkreisbezeichnungen:

Bakede (Kr Springe) 12 A 1, heute Landkreis Hameln Pyrmont

Dassel (Kr Einbeck) 16 A 8, heute Landkreis Northeim

Dornum (Kr Norden) 9 P, heute Landkreis Aurich

Freschluneberg (Kr Wesermünde) 9 E, heute Landkreis Cuxhaven

Fürstenau (Kr Bersenbrück) 9 C 2, heute Landkreis Osnabrück

Klein Berßen (Kr Meppen) 9 D 1, heute Landkreis Emsland

Speele (Kr Hann. Münden) 16 E, heute Landkreis Göttingen

Thuine (Kr Lingen) 9 R, heute Landkreis Emsland

Westerhausen (Kr. Melle) 9 W, heute Landkreis Osnabrück

Ergänzende Angaben zur Ortsbezeichnung:

Bentheim Bhf 9 A 8 = Bahnhof, ein- und zweizeilig

Dedelsdorf (Lager) über Wittingen 12 R, zwei unterschiedliche Schriftarten

Hannover-Flughafen 12 A, Unterscheidungsbuchstabe „a“, Beleg vom 26.4.60

Hannover Messegelände 12 A, mit Unterscheidungsbuchstaben „g“

Helmstedt Zonengrenze 16 F

Hesepe-Bahnhof über Bramsche 9 T

Munster (Lager) 12 M, jeweils mit Unterscheidungsbuchstabe „c“, unterschiedliche Typen, 2. Abbildung blanko AKZ mit Stempel

Neuenkirchen Hospital über Bremen-Vegesack 9 N

Papenburg-Forsthaus 9 D 5

Wathlingen-Kolonie über Celle 12 E

Wintermoor-Krankenhaus über Soltau 12 M

AKZ mit ergänzenden Stadtteilnamen:

Nur wenige Orte in Niedersachsen weisen zusätzlich eine Stadtteilbezeichnung auf diesen R-Zetteln aus. Wie einleitend beschrieben sind die AKZ ein Fundus für kleinere Orte. Hier eine Auswahl, ein R-Zettel je Ort sollte zur Erklärung reichen.

Cuxhaven-Duhnen 6 W

Aurich-Oldendorf über Aurich 9 A 3

Nordenham-Blexen 9 D 3

Osnabrück-Eversburg 9 B

Wilhelmshaven-Fedderwardergroden 9 F

Celle-Vorwerk 12 E

Hannover-Ricklingen 12 B, UB „b“

Hildesheim-Moritzberg 12 C

Braunschweig-Melverode 16 A

Goslar-Sudmerberg 16 C

Salzgitter-Lobmachtersen 16 V

Postämter mit mehr als einem AKZ:

Im Regelfall gibt es ein Amtskennzeichen je Postamt. Gelegentlich sind auch zwei verschiedene AKZ bekannt. Von folgenden Orten sind drei verschiedene Kennzeichen bekannt:

  • Baddeckenstedt 16 C1, 16 V, 16 T
  • Salzgitter Ringelheim 16 C1, 16 V, 16 T
  • Wieda Südharz 16 C 9, 16 Z, 16 P
  • Zorge 16 C 9, 16 Z, 16 P.

Und ein Ort ist die Ausnahme von der Regel, mit vier verschiedene AKZ: Schladen (Harz) ist eine Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel 

Schladen (Harz) 16 A 6

Schladen (Harz) 16 C 6

Schladen (Harz) 16 G

(Im Moment kann ich den vierten R-Zettel mit dem AKZ 16 C 4  leider noch nicht mit einer Abbildung nachweisen. Aber vielleicht können Sie mir einen Scan zur Verfügung stellen?)

Hinweise auf Postdienststellen:

BPA Hannover 12 D 9, BPA = Bahnpostamt, Unterscheidungsbuchstabe klein „b“

BPA Hannover 12 D 9, BPA = Bahnpostamt, Unterscheidungsbuchstabe groß „B“, Poststempel BPA 16

BPA Hannover 12 D 9, BPA = Bahnpostamt, Unterscheidungsbuchstabe groß „B“

BPA 16 Hannover 12 D 9, Brief vom 26.5.61, durch Briefkasten aufgeliefert, Bahnpoststempel Hannover-Hamburg Bahnpost ZUG 00178

BPA 16 Hannover 12 D 9, BPA = Bahnpostamt, Unterscheidungsbuchstabe groß „A“

BPA 16 Hannover 12 D 9, BPA = Bahnpostamt, Unterscheidungsbuchstabe groß „B“

OPD Hannover 12, OPD= Oberpostdirektion

Hannover 2 12 D 8, Unterscheidungsbuchstabe groß „T“, T vermutlich = Telegrafenamt

Hannover Postscheckamt 12 E 1, Unterscheidungsbuchstabe gestempelt „P“, siehe auch Hinweise auf Selbstbucher

Vinnhorst Post Hannover-Hainholz 12 A

 

Westercelle Post Celle

(Kopie des R-Zettels entnommen aus: Systematik der R- und V-Zettel, Heft 18 B, Arbeitsgemeinschaft R- und V-Zettel e.V.)

Hinweise auf Selbstbucher:

Braunschweig Forschungsanstalt für Landwirtschaft 16 A, heutiger Name: Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei – Johann Heinrich von Thünen-Institut

Hameln 2 – 12 D mit drei Unterscheidungsbuchstaben „EWW“. Hinter diesem Kürzel sollte sich das Elektrizitätswerk Wesertal verbergen.

Hannover Postscheckamt 12 E 1, mit gestempelten Unterscheidungsbuchstaben „G“, Briefausschnitt vom 10.9.62, siehe auch Hinweise auf Postdienststellen

Nordhorn 1 9 G, mit den ungewöhnlichen drei Unterscheidungsbuchstaben „NdB“. Welcher Selbstbucher verbirgt sich hinter diesem R-Zettel?

Setzfehler:

In einem späteren Artikel wird das Thema Setzfehler behandelt. Dann wird auch erklärt, warum es Setzfehler und nicht Druckfehler heißt.

Ein „I“ statt einer „1“ bei Buxtehude Land 6 B 1

Buxtehude 1 Land 6 B 1

Dörverden (Kr Verden (Aller) 9 M, statt der Klammer vor Aller sollte ein Komma stehen.

Dörverden (Kr Verden, Aller) 9 M, in der richtigen Variante.

Galberlah heißt richtig Calberlah über Gifhorn 12 X. Ein AKZ in der richtigen Schreibweise liegt bisher nicht vor.

Zeilen vertauscht bei Braunschweig 7 – 16 A

Zeilen in der richtigen Reihenfolge bei Braunschweig 7 – 16 A

Emmernstedt über Helmstedt 16 F, ein „n“ zu viel

Emmerstedt über Helmstedt 16 F, in der richtigen Schreibweise

Weitere Auffäligkeiten sind bei den R-Zetteln mit Amtskennzeichen fehlende senkrechte oder waagerechte Striche oder fehlhaft gesetzte Kommata.

Bezeichnung „über …“:

Viele R-Zettel mit Amtskennzeichen führen ein „über“ im Text. Bei den folgenden abgebildeten AKZ wird deutlich, dass hier ein Zuordnung zu einem größeren Postamt vermerkt ist, dem der Ort organisatorisch zugeordnet war. AKZ mit „über“ im Text kommen relativ häufig vor.  Gelegentlich beschreiben Sammler diese Einschreibezettel nicht richtigerweise als Landpostzettel. Sie sind aber stehts ein Hinweis auf kleinere Postorte. (Landpost R-Zettel werden in diesem Artikel in einem nachfolgenden Kapitel vorgestellt.)

Bendestorf über Buchholz (Kr Harburg) 6 A 8

Bendestorf über Hamburg-Harburg 6 J

… über Jever 9 C 6

Dieser „über“ R- Zettel ist für mich ein Landpostzettel. Der Absender hat den Brief nach Polen am 8.12.56 vermutlich in Schoost über Jever aufgegeben. Der Zensurbrief hat gelitten und auf der Rückseite weitere Briefmarken.

Landpostzettel:

Poststellen II waren nicht zwingend mit eigenen Einschreibezetteln ausgestattet. Wollte hier ein Kunde ein Einschreiben aufgeben, wurde der Beleg hier entsprechend frankiert und ein Einlieferungsschein erstellt. Links neben der Frankatur sollte der Landpoststempel gesetzt werden. Der R-Zettel, häufig mit dem Zusatz Land, wurde beim übergeordneten Postamt aufgeklebt.

 

AKZ Braunschweig Land 16 A, Landpoststempel 20 b Hülperode über Braunschweig, 25.3.60 nach Hannover

AKZ Alfeld (Leine) Land 12 G, Landpoststempel 3221 Capellenhagen, 10.5.63 nach Hildesheim, der Übergang zur vierstelligen Postleitzahl wird dokumentiert.

Nicht immer wurden die Land-R-Zettel mit dem Zusatz „Land“ gekennzeichnet. Auch über unterschiedliche Unterscheidungsbuchstaben gibt es Hinweise auf diese Verfahrensweise:

Augustfehn 9 A 2, Unterscheidungsbuchstaben Ldkp = Landkraftpost

Bückeburg 12 T, Unterscheidungsbuchstabe L = Land

Norden 9 P, Unterscheidungsbuchstaben Ldp = Landpost

Nordenham 1, 9 D 3, Unterscheidungsbuchstabe „L“ = Land

Oldenburg (Oldb) 9 D, Unterscheidungsbuchstaben Lkp = Landkraftpost

Osterholz-Scharmbeck 1, 9 H, Unterscheidungsbuchstaben Ld = Land

Verden (Aller) 9 M, Unterscheidungsbuchstabe L = Land

AKZ Wolfenbütte 1, 16 G, Unterscheidungsbuchstaben „kp“ = Kraftpost, Landpoststempel 20 b Achim über Wolfenbüttel, 22.12.61 nach Wolfenbüttel.

siehe Belegbeschreibung

Wolfenbüttel 16 G, Unterscheidungsbuchstaben „lk“ = Landkraftpost

Wolfenbüttel 16 G, Unterscheidungsbuchstaben „Lk“ = Landkraftpost

Wolfenbüttel 16 G, Unterscheidungsbuchstaben „Lp“ = Landpost

Keine Regel ohne Ausnahme. In Wolfsburg wurde ein AKZ mit einem Stempel Land ergänzt:

Wolfsburg 1, 12 W, Landpost- und Poststempel nicht lesbar, nach Helmstedt

Wolfsburg 1, 12 W, mit Stempel Land

Große Unterscheidungsbuchstaben:

Unterscheidungsbuchstaben werden im Regelfall in der klein geschriebene Variante gebraucht. Unterschiedliche Unterscheidungsbuchstaben (UB) wurden in einem Postamt mit mehreren Schaltern eingesetzt.

Brake (Unterweser) 9 Y mit UB A
Lüneburg 1 C, 6 S mit UB C neben der 1
Meppen 9 D 1 mit UB A
Nordhorn 1, 9 G mit UB A
Nordhorn 1, 9 G mit UB R
Nordhorn 1, 9 G mit UB W
Oldenburg (Oldb) 1 A, 9 D, mit UB A neben der 1
Oldenburg (Oldb) 3, 9 D mit UB A
Oldenburg (Oldb) 3, 9 D mit UB J
Hannover 1, 12 A mit UB B, B neben 1
Hannover 1, 12 A mit UB B, B über 1
Hannover 1, 12 A mit UB D
Hannover 2, 12 D 8 mit UB A
Hannover 2, 12 D 8 mit UB R
Hannover 2, 12 D 8 mit UB T
Hannover 2, 12 D 8 mit UB V
Hildesheim 1, 12 C mit UB C
Hildesheim 1, 12 C mit UB I

Herzberg (Harz) 16 P mit UB A

Orte, die im Ortsverzeichnis nicht mehr aufgeführt werden:

Die Deutsche Bundespost hat in der Phase der Amtskennzeichen, und danach in den Jahren 1956, 1958, 1960 und 1965, Ortverzeichnisse veröffentlicht. Folgende Orte sind mit Amtskennzeichen registriert, fehlen aber in einem nachfolgenden Ortsverzeichnis.

Was ist hier passiert?

Die drei heutigen Göttinger Stadtteile Geismar, Grone und Weende „verschwinden“ aus den Ortsverzeichnissen, ohne das neue Göttinger Postämter zu einer entsprechenden Zuordnung passen (am 4. Juli 1964 wurde Geismar zusammen mit den Gemeinden Grone, Nikolausberg und Weende in die Stadt Göttingen eingegliedert):

Geismar über Göttingen 16 B

Grone über Göttingen 16 B

Weende über Göttingen 16 B

Etwas einfacher gestaltet es sich mit dem Ort Höftgrube.

Dieser Ort wurde eingemeindet nach Dobrock (ca. 1970) und anschließend in die Gemeinde Wingst (Landkreis Cuxhaven). Ein Landpoststempel ist ein Hinweis darauf, das in der Poststelle keine eigenen R-Zettel mehr zum Einsatz gekommen sind:

Landpoststempel 24a Wingst-Dobrock Post Höftgrube (Niederelbe)

Höftgrube (Niederelbe) 6 A 7

Eine besondere Geschichte gibt es über die folgenden zwei Orte zu berichten.

Alversdorf war ein Dorf, etwa 4 km nordöstlich von Schöningen und 2 km nordwestlich von Offleben im Landkreis Helmstedt gelegen. Es musste von 1967 bis 1974 dem Braunkohletagebau weichen.

Alversdorf (Kr Helmstedt) 16 S

Runstedt war eine Gemeinde im Landkreis Helmstedt. Sie befand sich etwa drei Kilometer östlich von Wolsdorf und musste dem Braunkohletagebau im Helmstedter Revier weichen. Von 1958 bis 1968 erfolgte der Abriss des Dorfes, weil es sich auf abzubauender Kohle befand. Am 1. April 1960 wurde das Dorf Runstedt in die Stadt Helmstedt eingemeindet. 1972 wurde mit der Mühle das letzte Gebäude von Runstedt abgerissen.

Runstedt über Helmstedt 16 F, Scan Runstedt zur Verfügung gestellt von Hans-Dieter Günther, Schöningen

Blanko AKZ mit Stempel oder handschriftlichen Vermerken:

Blanko AKZ mit Stempel 24 a Erbstorf über Lüneburg, handschriftlich 6 S ergänzt

Blanko AKZ mit Stempel Soderstorf über Lüneburg 1. Fehlendes Amtskennzeichen 6 S

Zum Vergleich der normale R-Zettel Soderstorf über Lüneburg 1, 6 S

Blanko AKZ mit Stempel Norden. Amtskennzeichen 9 P handschriftlich ergänzt

Stempel Bordenau über Wunstorf 12 L, 12 auf Blanko R-Zettel vorgegeben, Brief vom 16.7.61 nach Celle

Vorbereiteter AKZ: über Hannover 12 A. Ergänzt mit Stempel Hannover 27, Dieser R-Zettel war für andere Orte als Reserve vorgesehen. Hannover über Hannover macht keinen Sinn

Zum Vergleich der normale R-Zettel Hannover 27, 12 A

Blanko Zettel mit vorbereitetem AKZ 12 A, Stempel Langenhagen (Han) 4. Vermutlich spätere Verwendung eines Blanko R-Zettels nach der Gebietsreform

Zum Vergleich der normale AKZ Engelbostel über Hannover 12 A. Engelbostel wurde zu Langenhagen 4

Handschriftlicher Eintrag Messenkamp, 12 auf Blanko R-Zettel vorgegeben, Landpoststempel 3251 Messenkamp, Brief nach Hannover

Stempel Obernkirchen (Han), 12 U auf Blanko R-Zettel vorgegeben, Brief nach Hannover

Blanko Zettel mit vorbereitetem AKZ 12, Stempel Ohof über Gifhorn und Stempel mit X, andere Schriftgröße

Zum Vergleich der normale R-Zettel Ohof über Gifhorn 12 X

Blanko Zettel mit vorbereitetem AKZ 12, Stempel (20a) Steinhude am Meer, Kennzeichen L handschriftlich ergänzt

Zum Vergleich der normale R-Zettel Steinhude am Meer 12 L

Abweichender Poststempel:

Wittingen 12 R, Poststempel von 3121 Weddersehl, 2.1.64 Brief nach Celle, Beleg mit Aufkleber „Vergiss Mein Nicht: Die Postleitzahl 312 Wittingen“

Überstempelte AKZ:

Uslar 16 W, überstempelt mit Allershausen

Sehr späte Verwendung:

3030 Walsrode 11, Poststempel 303 Walsrode 11 vom 20.9.88, Blanko AKZ mit handschriftlichem Eintrag

Eine weitere späte Verwendung aus Krelingen, 3030 Walsrode, Stempel vom 29.6.92 aus 3030 Walsrode 11, Blanko AKZ mit handschriftlichem Eintrag.

AKZ nach Typen, natürlich…

Einführend hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass bei den AKZ 15 verschiedenen Typen im gesamten Bundesgebiet, die je nach Druckerei und OPD regional zum Einsatz kamen.

Am Beispiel von Algermissen 12 C, lassen sich zwei wesentliche Drucktypen beschreiben:

Typ 7721, schlanke Schrift, Druckerei Schlüter – Hannover

Typ 776, sehr fette Schrift, Druckerei Bruns – Minden

Wer Spaß an der Spezialisierung findet, kann den Typ 7721 vom Typ 7722 duch die Höhe der Zahlen (Numerator) unterscheiden: 4 mm Höhe zu 4,5 mm Höhe. Wie gesagt…

Bitte beachten Sie den Link zu der Fehlliste AKZ auf dieser Homepage

Querverweis: einen ergänzenden Artikel zum Thema Amtskennzeichen finden Sie in der Kategorie „Nummernstempel für die Annahme von Einschreibsendungen – Delmenhorst.“

Quellen:

Bundesministers für das Post- und Fernmeldewesen, Amtsblatt Nr.59/1959 mit Verfügung Nr. 274/1956

Katalog der Einschreibzettel mit Amtskennzeichen der Bundesrepublik, Friedrich J. Opaterny, Nürnberg, 1984

Katalog der Deutschen und verwandten R- und + V-Zettelformen, Herausgegeben von der Westdeutschen Arbeitsgemeinschaft R-Zettel und R-Stempel, 2. Auflage Oktober 1966, umgangssprachlich Overmann-Katalog.

Systematik der R- und V-Zettel, R-Zettel mit Amtskennzeichen, Heft 18 B, Arbeitsgemeinschaft R- und V-Zettel e.V.

Hans-Dieter Günther, Schöningen

https://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_(Deutschland)

Offene Fragen:

Selbstbucher: Nordhorn 1 9 G, mit den ungewöhnlichen drei Unterscheidungsbuchstaben „NdB“. Welcher Selbstbucher verbirgt sich hinter diesem R-Zettel?

Welche weiteren früheren niedersächischen Landkreisbezeichnungen sind auf AKZ abgebildet? AKZ Neuenkirchen Kr Melle nachforschen auf Verbleib.

Besonderheiten bei Landpostzetteln: z.B. Elze (Han) 12 K, Typ 7 mit Stempel Landpoststempel, Neustadt a Rbg L – 12 J

Setzfehler prüfen bei: Hedendorf über Buxtehude mit und ohne 1, 6 – Lüneburg 1 nur 6 ohne S – Kirchhorsten 12 U …horst – Uetze (Han) 12 I mit N überstempelt.

Postdienststelle: Hameln 1 UB FA für Fernmeldeamt, Fehlliste registriert, suchen…

Orte, die im Ortsverzeichnis nicht mehr aufgeführt werden: Höfer Ort 12 E + Runstedt über Helmstedt 16 F

 

Fußball

In der Fußball-Bundesliga, in der 2. Bundesliga und in der Regionalliga Nord gehen die niedersächsischen Profivereine VFL Wolfsburg, Hannover 96, VFL Osnabrück und Eintracht Braunschweig auf Torjagd und viele  weitere Vereine spielen in unteren Ligen um Punkte. Die Deutsche Post AG hat 1997 dazu beigetragen, dass ein Niedersachsen Derby der Fußballregionalliga Nord mit einem R-Zettel und einem entsprechenden Umschlag dokumentiert wurde.

49074 Osnabrück 1. UB: VfL, Nutzer Regionalderby VFL, nassklebend, 31.8.97, Aufbrauch eines blanko Amtskennzeichen R-Zettels.

Umschlag Deutsche Post AG – Niederlassung Briefpost Osnabrück.

Osnabrück und Herzlake sind ca. 65 km voneinander entfernt. Und dieser Beleg dokumentiert ein Spiel vom 6. Spieltag der Regionalliga Nord, aus der Saison 1997/8. Der VFL Osnabrück verliert sein Heimspiel mit 0:1!

Nach einem Bericht in der DBZ beträgt die Auflage des Sonder-R-Zettels 200 Stück.

Quelle: Deutsche Briefmarkenzeitung DBZ 20/1997 vom 26.9.97