10 Jahre Blog – Einschreiben aus Niedersachsen

Herzlich willkommen zu diesem Jubiläums-Artikel.

Vor zehn Jahren habe ich diesen Blog https://einschreiben-aus-niedersachsen.de/ gestartet und das ist für mich heute ein Grund zur besonderen Freude.

Vor fünf Jahren habe ich an dieser Stelle „Ein kleines Jubiläum!“ gefeiert und die Frage gestellt, ob mir die Ideen für Themen ausgehen und ich jeden weiteren Monat einen Artikel online stellen kann.

139 Artikel sind seit der Gründung dieses Blog erschienen. Durch die Technik dieses gewählten „WordPress-Themes“ erscheinen die Beiträge in einer neuen Kategorie oder werden einer ausgewählten Kategorie zugeordnet. Oben auf der Seite, in der rechten Spalte, werden die letzten fünf online gestellten Artikel (Neueste Beiträge) aufgeführt. Die Zeitleiste (Archiv) wird darunter angezeigt. 

Und ganz oben hilft die Suche-Maske nicht nur mir beim fixen Finden bestimmter Themen.

Die Besonderheit des Internets ist die Möglichkeit auf Quellen und weiterführende Artikel hinzuweisen, also zu verlinken. Ein paar Beispiele:
 
  • Georg Sommeregger aus Basel beschäftigt sich auf seinen Seiten https://www.typewriters.ch/ mit allem zum Thema rund um die Schreibmaschine. Mein Artikel zu den Greif Werken in Goslar hat der Autor (https://www.typewriters.ch/farbbaender-und-farbbanddosen/farbbaender-aus-goslar/) verlinkt.
  • Werner Rittmeier aus Mannheim bearbeitet ein breites Spektrum der Philatelie auf https://www.philatelie-digital.de/. Bei seinem Artikel Hannover-Messe, klassisch-modern schafft er eine Verbindung zu Hannover Messe Transit Camp Bothfeld. (https://www.philatelie-digital.de/category/aktuell/deutschland-aktuell/page/8/)
  • Borkum-Aktuell, Das Inselmagazin, https://www.borkum-aktuell.de, Ausgabe vom Januar 2022 übernahm Inhalte der Borkumer Postgeschichte.  Borkum-Aktuell bietet nicht nur eine Print Ausgabe, sondern betreibt zusätzlich einen Instagram Auftritt:

Auf diesem Wege erreicht der Beitrag Borkum, die größte ostfriesische Insel in der Nordsee weitere Leserinnen und Leser.

  • Sigbert Helle aus dem Amt Neuhaus dokumentiert alles zum Ortsteil Preten auf den Seiten http://preten.de/ und hat eine Extra Seite zum Thema Post eingerichtet. Auf diesem Wege wird eine Verbindung zu Amt Neuhaus, Elbe, eine Gemeinde mit sehr viel Geschichte hergestellt.
  • Das Archiv Wintermoor schreibt sehr ausführlich über die Geschichte des Krankenhauses und der Endo Klinik: https://archiv-wintermoor.de/ehrhorn/waldkrankenhaus-und-endo-klinik. Zum Thema Post wird freundlicherweise auf Wintermoor-Krankenhaus verlinkt.
  • Baltrum online (https://www.baltrum-online.de/) nimmt am 2.9.2024 Bezug auf den Artikel „Nordseebad Baltrum – Dornröschen der Nordsee“ und verlinkt freundlicherweise zu meiner Website:

  • Der Autor Dirk Stratmann verwendet in seinem Artikel die „Poststempel der deutschen Nordseeinseln – Neuwerk“ im Gildebrief 273 der Poststempelgilde e.V. im Februar 2024 eine Abbildung aus dem Artikel über die Insel Neuwerk.
  • Der Briefmarken-Club Hannover von 1886 e.V.  hat in seinen Web-Links, Philatelistische Seiten mit Referenzen auf den BCH (https://bch1886.de/p_weblinks.asp) freundlicherweise auf diesen Blog hingewiesen.
  • Die Arbeitsgemeinschaft R- und V-Zettel e.V. weist auf seiner Link Seite http://arge-r-v-zettel.de/kontakt/links/ ebenfalls auf diese Seiten hin.
  • Der Autor Jochen Bath, Celle hat verschiedene philatelistische und artverwandte Themen auf seinen Internetseiten https://www.barth-celle.de/celler-briefmarken.html veröffentlicht. Und freundlicherweise hat er einen Link zu dem Artikel „Celle Land-die Post auf dem flachen Land“ gesetzt.
  • Auf der Homepage des Briefmarken Verein Bamberg gibt es eine Verlinkung zu meinem Blog. Auslöser war der Beitrag zu den Poststellen II Stempeln aus dem Landkreis Celle, vielen Dank an Herrn Werner Vogler.  

  • Im Forum für Altpostgeschichte und Markenfreu(n)de des Deutschen Altbriefsammler Verein e.V. https://www.altpostgeschichte.de/index.php?thread/7716-nothilfe-1935/&postID=214307#post214307 wurde über Bückeberg geschrieben:

Freundlicherweise erfolgte hier von Michael Reitermann im Januar 2026 eine Verlinkung zum Beitrag Reichserntedankfest Bückeberg. 

  • Im philaforum.com hat ein Teilnehmer mit dem Namen Jean Philippe am 9. Oktober 2024 auf den Artikel Bemerode Lager verlinkt:

Vielen Dank an ALLE, die dieses Hobby unterstützen!

Habe ich einen Beitrag übersehen?

Die Besonderheit vom Internet sind öffentlich zugängliche Themen, die komplett, auszugsweise oder ergänzend in Print Publikationen veröffentlicht werden. 

Philatelistische Arbeitsgemeinschaften und Vereine haben Teile meiner Artikel und Recherchen übernommen. Einige Beispiele aus den Literaturmeldungen:

  • Arbeitsgemeinschaft Briefpostautomation, Rundbrief 2021/4, S. 207 ff., Artikel von Rolf Goebel, Postleitzahlwechsel durch Wechsel der Besatzungsmacht Mitte 1945 in Gebieten, die am 1.11.1946 nicht Teil Niedersachsens werden konnten, Amt Neuhaus.
  • Arbeitsgemeinschaft R+V-Zettel e.V. im Bund Deutscher Philatelisten, Mitteilungsblatt 158, April 2009, Selbstbucher Westharzer Papierhaus
  • Arbeitsgemeinschaft R+V-Zettel e.V. im Bund Deutscher Philatelisten, Mitteilungsblatt 179, Dezember 2023, Friedrich August Hütte, Nordenham
  • Der AM-POST Sammler, Nr. 90, August 2009, Seite 11 – 19, Amtsausgabe Hildesheim (Typ 72142)
  • Forschungsgemeinschaft für Philatelie und Postgeschichte Deutsche Einheit e.V., hat freundlicherweise Teile des Artikels Amt Neuhaus publiziert. Und darüber hinaus ergab sich ein fruchtbarer Austausch.
  • Die Schwarze und die Weisse Kunst, Internationale Motivgruppe Druck und Papier e.V. Nr. 198, August 2019, S. 22 bis S. 24, Die Presseausstellung Hannover im Spiegel der R-Zettel. 
  • Arbeitsgemeinschaft Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V., Rundbrief 111/2026, der Autor Walter Farber, Chicago schreibt über Himmelsthür (handschriftliche Einschreibvermerke) und verwendet von meiner Website einen Beleg und notiert freundlicherweise von welcher Seite er diese Abbildung zur Bereicherung seines Beitrags gefunden hat. 
  • Arbeitsgemeinschaft Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V., die Arge hat für eine Artikelserie zum Thema „Handschriftliche R-Vermerke direkt auf Brief“ mehrere Abbildungen von R-Provisorien zur Veröffentlichung in den Rundbriefen 44 bis 46/2007 übernommen und für die Artikelreihe „Katalog der Einschreibe-Provisorien im Nachkriegsdeutschland 1945-1950“ von Herrn Adrian Krieg, Hefte 109/2025 bis 113/2026 konnte ich einige Exemplare, die im Blog abgebildet sind, beisteuern. 
  • Festschrift 125 Jahre Briefmarken-Club Hannover von 1886 e.V. (BCH) 2011 Seiten 284 und 285, Amtsausgabe Hildesheim 

Titelseite der Festschrift 125 Jahre Briefmarken-Club Hannover von 1886 e.V.

Titelseite der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen, 1971-2021, der Philatelistischen Bibliothek Hamburg e.V. 

Und für mich überraschend kamen Anfragen von Firmen, die Abbildungen aus dem Blog übernehmen wollten:

  • Ein „Magazin für das Cuxland“, verlegt in Bremen, entdeckte ein paar Stempel und Briefmarken von der Insel Neuwerk.
  • Mit Fotos von der Norddeutschen Wollkämmerei wollte sich ein Büro in Delmenhorst die Wände verschönern. 
  • Ein Fotostudio aus Bad Gandersheim entdeckte den Firmensitz in einem Beitrag über das Westharzer Papierhaus.

Und in den letzten Jahren bin ich wiederholt auf Geschichten und philatelistische Themen gestoßen, über die ich wegen fehlender Vorlagen leider nicht berichten kann. Kein Einschreiben, also kein Artikel:

Artikel, die in diesem Blog nicht erscheinen werden!

Ein anderer Rückblick:

Der Bundesverband der deutschen Philatelisten (BDPh) veranstaltet alle zwei Jahre einen Literaturwettbewerb:

 

Urkunde Literatur-Ausstellung 2024

Bei der 5. Literaturausstellung der Arbeitsgemeinschaften im Oktober 2024 in Ulm haben mir die Juroren freundlicherweise GOLD verliehen.

Seitdem sind 24 weitere Beiträge in diesem Blog veröffentlicht worden.

Wie geht es weiter? Habe ich ausreichend Themen, die mich interessieren? Kann ich Themen mit Belegen oder Einschreibzetteln anreichern? Gibt es auch in der Zukunft freundliche Zuschriften mit Fragen und Anregungen?

Schauen Sie gern mal wieder vorbei. Jeden Monat soll ein neuer Beitrag erscheinen!

 

 

 

Artikel, die in diesem Blog nicht erscheinen werden!

Vor fast zehn Jahren habe ich die Erklärung für diesen Blog geschrieben:

„Ziel ist es, von einem umfangreichen Sammelgebiet die interessanten, wichtigen und weniger wichtigen R-Belege und R-Zettel vorzustellen und auf diesem Wege philatelistisch Interessierte zu inspirieren. Einschreiben, als besondere Form des Brief- und Kartenversandes, können unterschiedlich gesammelt werden. Kontinente, Länder, Regionen, Heimat, Portostufen, Typen, Zeiträume, Setzfehler, Zusätze – für alle Themen bietet die Literatur und das weltweiten Netz Recherche- und Forschungsmöglichkeiten.

Einführung in das Sammelgebiet:

Die Sammlung Einschreiben aus Niedersachsen umfasst dieses philatelistische Sammelgebiet mit dem Beginn von Einschreibezetteln im Deutschen Reich 1875 und endet mit der Einführung des Premium Briefes, der Label, am 1. Juli 1997 durch die Deutsche Post AG. Das Sammelgebiet begrenzt sich auf das heutige Bundesland Niedersachsen. Sie gliedert sich als eine Heimatsammlung mit den heute bestehenden Landkreisen und kreisfreien Städten. So ist die Vielfalt der unterschiedlichen Einschreibezettel aus über 120 Jahren in einer Sortierung nach Städten, Gemeinden, Orten und Ortsteilen dokumentiert.“

Ich ahnte damals noch nicht, dass es Themen geben wird, über die ich unter dieser Prämisse nicht schreiben kann.

Einmal habe einen Beitrag ohne Einschreiben geschrieben:

Böckwitz und Zicherie, ein geteiltes Dorf! Ich konnte nicht widerstehen…

Es fehlt halt ein Einschreiben (R-Brief, R-Zettel) zu diesem Thema!

Weitere Beispiele über die ich gern berichten würde:

Beispiel 1, Devisenpoststelle:

Posthausschild WORLD WIDE TELEPHONE AND TELEGRAPH SERVICES DEUTSCHE POST

Dieses wunderbare Fundstück aus der Onlinesammlung der Museumsstiftung sollte der Start zu einer Recherche zum Thema Devisenpoststellen sein. Diese gab es nach 1945 in der Amerikanischen (Office of Military Government for Germany) und Britischen Zone (Control Commission für Germany). Betrieben wurden sie mit Hilfe der Deutschen Post überwiegend für die Nutzung durch die alliierten Streitkräfte und deren Angehörige.

Während in der Amerikanischen Zone Stempel und R-Zettel mit entsprechenden Vermerken aus dem Bereich der OPD Frankfurt vorkommen, gibt es bisher kein Fundstück aus der Britischen Zone (und hier aus dem heutigen Niedersachsen).

R-Zettel (16) Frankfurt, FA = Fernmeldeamt, DPST=Devisenpoststelle

Stempel (13a) Bamberg 2, 21. April 1950, Kürzel DPST = Devisenpoststelle

Ob es doch noch eine DPST-Spur nach Bad Eilsen, Braunschweig, Bückeburg, Celle, Goslar oder Hannover führt?

Quellen:

  • https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/ (abgerufen am 7.4.2026)
  • Hans Egon Vesper, Die deutschen Devisenpoststellen 1947 bis 1955, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1993, Seiten 43 bis 77
  • Devisenpoststempel Bamberg, https://www.briefmarkenverein-bamberg.de/stempel_tag_bes.htm (abgerufen am 7.4.2026)
  • Ludwig Krämer, Devisenannahmestellen DAST und Devisenpoststellen DPST im Bereich der OPD Frankfurt am Main 1947-1955, Frankfurt 1985

Beispiel 2, Haren-Maczków:

Die Stadt Haren (Ems) verfügt über eine einzigartige Nachkriegsgeschichte. In den Jahren 1945 bis 1948 war die damalige Gemeinde Haren mit polnischen Displaced Persons belegt. Hier, wie im gesamten Emsland nahmen Polen unter der britischen Militärverwaltung Besatzungsaufgaben wahr. Haren wurde nach Kriegsende vollständig von der einheimischen Bevölkerung geräumt und zu einer Art polnischer Enklave. Aus „Haren“ wurde für drei Jahre „Maczków“.

Das Postamt in Haren wurde durchgehend von (deutschem) Personal weitergeführt.

Quellen:

  • Inselmühle in Haren/Ems: https://www.haren.de/portal/seiten/inselmuehle-haus-der-harener-geschichte-900000044-31540.html
  • Matthias Rouwen, Haren (Ems) wird zu Maczków – Zentrum für polnische Displaced Persons, 2004
  • Maczkow, Manfred Heber, Elmshorn,

Beispiel 3, einen Bogen R-Zettel:

Ab April 1947 setzte die Post neue Einschreibzettel für die britische Besatzungszone ein. Nach dem Overmann-Katalog sind diese mit den Nummern 7223 und 7224 bezeichnet.

Der Unterschied ist der rechte Fuß des Buchstaben R:

  • Typ 7223, linke Abbildung, schräger Abstrich
  • Typ 7224, rechts, mit geschwungenem rechtem Fuß.

Diese R-Zettel liegen zahlreich vor. Ich suche einen ganzen Bogen, produziert in Halbbögen zu je 20 Exemplaren. Die verschiedenen Typen sind in Ermangelung gleicher Lettern (Buchstaben) gleichzeitig, aber unregelmäßig für den Satz verwendet worden. Daher die Suche nach einem Bogen!

Quelle:

  • Katalog der Deutschen und verwandten R- und + V-Zettelformen, Herausgegeben von der Westdeutschen Arbeitsgemeinschaft R-Zettel und R-Stempel, 2. Auflage Oktober 1966, umgangssprachlich Overmann-Katalog.

Beispiel 4, Flughafen Braunschweig:

Der Braunschweiger Flughafen liegt nördlich der Autobahn A 2, die von Hannover über Braunschweig nach Berlin führt. Er führt heute den Namen „Flughafen Braunschweig-Wolfsburg“ und „Forschungsflughafen Braunschweig“ und ist in Betrieb. Adresse: Lilienthalplatz 5, 38108 Braunschweig-Bienrode-Waggum-Bevenrode

Mir sind folgende Stempel bekannt, die den Nachweis von Postaktivitäten am Flughafen dokumentieren:

  • Braunschweig Luftpost, 1919, 1921 und 1925
  • Braunschweig Flughafen, als Zweikreisstegstempel, 1926 und 1927
  • Posthilfsstelle Braunschweig Flughafen, als Rechteckstempel, 1926
  • Braunschweig, Erster Postflug zum Brocken, 1927
  • Braunschweig Flughafen, zweizeilig, als Stempel einer Poststelle II, 1934 und 1935:

Stempel Braunschweig Flughafen

  • Braunschweig Fliegerhorst, 1939:

Stempel Braunschweig Fliegerhorst

  • und als Absenderstempel: Fliegerhorstkommandantur Braunschweig- Broitzem Gr. Verwaltung, 1939

Am 10. Juni 1926 wurde auf dem Flughafen an der Broitzemer Straße eine Posthilfsstelle eingerichtet. (Wann wurde diese geschlossen?) Am 22. August 1934 wurde eine Posthilfsstelle zur Versorgung der dort stationierten und arbeitenden Personen eingerichtet. (Wann wurde diese geschlossen?)

Aber leider sind wegen der ehemaligen Poststellenstruktur keine Einschreibzettel bekannt, mit denen ein Beitrag erstellt werden könnte.

Offene Frage:

Von wann bis wann gab es eine Poststelle am Flughafen Braunschweig und wann erfolgte die Umbenennung in Fliegerhorst?

Quelle:

  • Joachim Messerschmidt, Einschreibzettel der deutschen Flughäfen, Flugplätze, Fliegerhorste znd Luftschiffhäfen, Heft 36 der Arbeitsgemeinschaft „R+V-Zettel e.V.“, 2024

 

Dieser Artikel wird ergänzt, immer wenn ich Fundstücke habe, aus denen sich vermutlich kein Beitrag formen lässt. Für alle Beispiele gilt, bitte senden Sie mir gern einen passenden Scan. Herzlichen Dank!

letzte Veränderung: 3. August 2028

Ein kleines Jubiläum!

Mich bewegt die Frage, was ist das Ziel meiner Sammlung? 

Nach vielen Jahren des Zusammentragens kommt der Punkt eines gewissen Stilstands. Die Materialen der Sammelfreunde sind mehrfach durchgesehen. Aufgegebene Sammlungen bringen weniges wirklich Neues, aber eine gewichtige Anzahl von neuen Doubletten.

In einem Gespräch mit einem Kollegen vor einigen Jahren wurde ich auf die Idee gebracht, einen Blog zu schreiben. Oh je, was ist das denn? Und wie funktioniert das empfohlene WordPress? Ein erster Kurs bei einer auf WordPress spezialisierten Agentur brachte mich nicht weiter. Ich war eher frustriert. Im Laufe des Kurses verstand ich nur noch Bahnhof. Eine Zeitschrift mit dem monothematischen Thema WordPress brachte mich einigen Fachbegriffen näher.

Nach einigen Monaten Pause ein neuer Versuch mit einem neuen Kurs bei der Volkshochschule. An einem Freitag begann der Kurs, zwei schlaflose Nächte folgten und am Sonntag bei Kursende war ich mit den ersten Seiten im Netz.

Eine wichtige Entscheidung war jeden Monat einen Artikel zu schreiben. Zum einen wird oder bleibt einem die Technik vertraut. Zum anderen wächst der Umfang des Blogs und zieht tatsächlich regelmäßig Leserinnen und Leser an.

Und jeden Monat einen Artikel zu schreiben bedeutet recherchieren, scannen, Material sichten, sortieren, Gedanken strukturieren, Bibliotheken besuchen, Ideen sammeln, Korrekturen vornehmen, Bücher lesen und einiges mehr.

Ich habe durch den Blog mein Sammelgebiet auf ein neues Niveau gehoben und festgestellt welche „Perlen“ in meiner Sammlung schlummern.

Um den Blog bekanntzumachen habe ich diesen bei mehreren Ausstellungen als elektronisches Literatur-Exponat gezeigt und bewerten lassen. Vielen Dank an die Juroren in Burgdorf, Sindelfingen, Bersenbrück, Hamburg, Haldensleben und der Ruhrvia.

Ich bedanke mich bei meiner Familie für das regelmäßige Korrekturlesen und die gelegentlichen, wohlwollenden, begeisternden Rückmeldungen, online natürlich!

Und ich freue mich weiterhin auf Reaktionen von allen Lesern, die mich auf falsche Jahreszahlen, Tipps zu Ergänzungen und inhaltliche Verbesserungen hinweisen und diesen Blog dadurch bereichern.

Fünf Jahre gibt es jetzt www.einschreiben-aus-niedersachsen.de und das ist ein kleiner Grund zur Freude.

Werden mir die Ideen ausgehen? Werde ich ausreichend Themen für jeden Monat finden?

Unter Liebling des Monats werden dem geneigten Leser diese Fragen jeden Monat beantwortet.

Lieber Herr Rabsilber, vielen Dank für Ihren guten Tipp!

Zum 1. Mal hier?

Sammler sind glückliche Menschen!

Dieses angebliches Zitat von Goethe erklärt eine der faszinierenden Seiten dieser Freizeitbeschäftigung.

Dieser Internetauftritt wird regelmäßig bearbeitet. Nachträge werden eingefügt. Und jeden Monat kommt ein neuer Artikel dazu!

Ziel ist es, von einem umfangreichen Sammelgebiet die interessanten, wichtigen und weniger wichtigen R-Belege und R-Zettel vorzustellen und auf diesem Wege philatelistisch Interessierte zu inspirieren.

Einschreiben, als besondere Form des Brief- und Kartenversandes, können unterschiedlich gesammelt werden.

Kontinente, Länder, Regionen, Heimat, Portostufen, Typen, Zeiträume, Setzfehler, Zusätze – für alle Themen bietet die Literatur und das weltweiten Netz Recherche- und Forschungsmöglichkeiten.

Einführung in das Sammelgebiet:

Die Sammlung Einschreiben aus Niedersachsen umfasst dieses philatelistische Sammelgebiet mit dem Beginn von Einschreibezetteln im Deutschen Reich 1875 und endet mit der Einführung des Premium Briefes, der Label, am 1.7.1997 durch die Deutsche Post AG.

Das Sammelgebiet begrenzt sich auf das heutige Bundesland Niedersachsen. Sie gliedert sich als eine Heimatsammlung mit den heute bestehenden Landkreisen und kreisfreien Städten. So ist die Vielfalt der unterschiedlichen Einschreibezettel aus über 120 Jahren in einer Sortierung nach Städten, Gemeinden, Orten und Ortsteilen dokumentiert.

Niedersachsen nach Landkreisen und kreisfreien Städten dargestellt

Quelle: www.niedersachsen.de

Die Sammlung besteht aus Belegen und losen Einschreibezetteln. Im Fokus steht die Zusatzleistung Einschreiben und nicht die Freimachung durch Briefmarken. Die Abbildungen beinhalten zur besseren Erkenntnis auch bereitgestellte, gekennzeichnete Scans von Sammlerfreunden. Danke!

Technische Hinweise und Anmerkungen zur elektronischen Literatur zum besseren Verständnis:

Die Idee dieser virtuellen Sammlung ist die Geschichte hinter dem R-Zettel oder der Geschichte zu einem Beleg. Immer mit dem Bezug zu Niedersachsen.

  • Welche Firma oder welcher Mensch verbirgt sich hinter dem Selbstbucher R-Zettel?
  • Welche Firma hat diesen Zettel-Typ produziert und in welchem Ort?
  • In welchem geschichtlichen und politischen Kontext steht der Beleg, beispielhaft bei einer Gebietsreform oder bei einem Wechsel des Bundeslandes?
  • Welche Geschichte versteckt sich hinter einem Einschreiben?
  • Was bedeuten Abkürzungen und Zusätze auf den Einschreinzettel?
  • Welche Spuren entdeckt der Sammler bei Einschreiben?

„Der Autor ist Spurensicherer der Geschichte und Geschichten“. Zitat eines unbekannten Sammlers

Die Website hat das Ziel, Werbung für dieses Spezialgebiet der Philatelie zu machen. Und sie ermöglicht den Austausch über Vereinsstrukturen und Grenzen hinweg. Mit dieser Form wird der langjährige Weg beschritten, Stück für Stück die Sammlungsaspekte zu dokumentieren.

Übergeordnetes Ziel zum Abschluss dieser Leidenschaft ist die Herausgabe eines Buches zum gleichen Thema. Die Dokumentation wächst, weil die Forschung und die Recherche einen immer umfangreicheren Blick in postgeschichtliche und politische Zusammenhänge ermöglicht.

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